Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü


Unterrichtsausfall und Raumnot an der JBS

Mitteilungen Anträge > Anträge an die Verwaltung




Pinneberg, den 29.03.2009

Leserbrief zum Thema Unterrichtsausfall und Raumnot an der JBS

Unbestritten ist, dass die JBS zu wenig Räume hat und eine neue größere Sporthalle benötigt. Unbestritten ist auch, dass der Erweiterungsbau an der JBS von 2005 viel zu klein ausgefallen ist. Unbestritten ist aber auch, dass es mehr als eine Schule mit gravierenden Problemen in Pinneberg gibt. Gerade als Vorsitzende der Pinneberger Schulleiterkonferenz sollte Frau Bruhn dieses wissen. Genauso unerträglich wie die Raumnot an der JBS ist die Art und Weise, wie die Schulleitung der JBS mit den Interessen der anderen Schulen umgeht und dieses in öffentlichen Schreiben äußert. Macht sich an der JBS denn niemand darüber Gedanken, wie sich Schüler, Eltern und Lehrer fühlen, wenn die Räume der Karl-Sörensen-Schule schon öffentlich verteilt werden, obwohl über das Schicksal dieser Schule noch nicht einmal beraten worden ist? Haben die Schüler an der neu entstandenen Grund-und Gemeinschaftsschule Quellental kein Recht auf renovierte Gebäude und eine Mittagsversorgung? Leider ist die Politik nicht in der glücklichen Lage, sich nur um die Interessen einer einzigen Schule zu kümmern. Die Probleme aller Schulen müssen berücksichtigt werden. Nicht alles, was in den letzten Jahren versäumt worden ist, kann auf einmal realisiert werden.
Frau Bruhn hat 2007 selber gezeigt, wie eine kurzfristige Minderung der Raumnot aussehen könnte, indem sie mit Unterstützung des Schulträgers und des Landes die Möglichkeiten des neuen Schulgesetzes genutzt und Schülern wegen fehlender Kapazitäten die Aufnahme an ihrer Schule verweigert hat. Warum sie von dieser Maßnahme 2008 und nun auch 2009 keinen Gebrauch mehr machen will, ist mir schleierhaft. Ein verbindlicher Erlass der Landesregierung, dass eine solche Notmaßnahme nun nicht mehr zulässig sein soll, konnte von Seiten der Schule bis jetzt der Politik nicht vorgelegt werden.
Eine endgültige Lösung der Raumsituation an der JBS, ob als Anbau oder durch Nutzung anderer Räume in Pinneberg ist unumgänglich, aber sie wird realistisch erst in 3 bis 4 Jahren zur Verfügung stehen. Eine Auslagerung von Klassen für diesen Zeitraum an das Schulzentrum Egenbüttel ist mit Sicherheit eine Belastung für Schüler und Lehrer, aber ich bin der Auffassung, dass diese Belastung erträglicher ist als die jetzige Situation. Es ist schon interessant, dass von Seiten der Schule nun Container gefordert werden, die in vielen Gesprächen vorher konsequent als unzumutbar abgelehnt wurden.
Für die Fraktion:

Jan Sibbertsen



Mitglied im Schulausschuss




Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü